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Donnerstag, 2. Dezember 2021

Adventskalender

 

Eine Festnahme an Weihnachten ... - 
 ADVENTSKALENDER 2021

 Gold für ein unbekanntes Baby. Hirten verbreiten Fake-News über Himmelslichter und ein vaterloses Kind als neuer König der Welt“ Das liest sich doch etwas holprig. Ein Ermittler auf der Suche nach der Wahrheit. 
24 Folgen ab dem heutigen 1. Dezember. 

hier ist der Video-Adventskalender

 

Samstag, 27. November 2021

Advent - Es wird nicht immer dunkel sein

 

 


Heute beginnt die Adventszeit. Die Nachbarn im Haus gegenüber haben mich daran erinnert, denn seit heute Abend leuchtet auf ihrem Balkon sowohl die bunte Lichterkette als auch der Stern. D.h. es wird nicht immer dunkel sein, so wie es Manfred Siebald in seinem gleichnamigen Lied besingt:


Es wird nicht immer dunkel sein – so klingt seit alter Zeit das Wort der Hoffnung heil hinein in Menschentraurigkeit. Und halten auch die Hirten noch im Finstern ängstlich Wacht, hat doch Gott schon den Himmel aufgemacht in der Nacht, hat doch Gott schon längst den Himmel aufgemacht.“

Dies ist eine ermutigende Botschaft angesichts der momentan eher schrecklichen Nachrichten: 

 


 

Nun sind in Deutschland bereits über 100 000 Menschen mit oder an Corona gestorben, Tschechien hat den nationalen Notstand ausgerufen und die neueste Corona-Virusvariante (Omikron) ist besorgniserregend. Solange aber der gestrige „black friday“ mit den besten deals des Jahres wichtiger ist als die Vorbereitung der Krankenhäuser auf die Triage, muss ich leider an der Vernunft der Menschen zweifeln. :-(



Trotzdem will ich die Hoffnung behalten, denn:


Da wo die tiefsten Schatten sind, lässt Gottes Licht sich sehn. Noch ist es klein – so wie das Kind, vor dem die Hirten stehn. Sie haben nichts als nur verzagte Herzen mitgebracht. Aber Gott hat den Himmel aufgemacht in der Nacht. Gott hat heute seinen Himmel aufgemacht.“


Wer das Lied noch nicht kennt, kann es hier von Timo hören, den ich in Gablingen kennengelernt habe:

Timo B. Es wird nicht immer dunkel sein

Sonntag, 20. Dezember 2020

Hoffnungslicht

 

Die Benediktiner von der Abtei St.Stephan laden die letzten Tage vor Weihnachten
und darüber hinaus zu einer halben Stunde Musik zum Abendlob ein. 
Es spielen junge Künstler, vermittelt über die Yehudi-Menuin-Stiftung 
und in der Klosterkirche brennen viele Lichter für alle, 
die sich in diesen Tagen isoliert und vergessen fühlen. 

 

 
280 Tage sind nun nach dem Beginn der Pandemie vergangen, 
der jetzige lockdown ist nur „light“ und hat bisher nicht 
den gewünschten Erfolg gebracht. Wir haben uns an die Situation gewöhnt, 
tragen Maske und machen weiter wie bisher. 
Leichter Ausweg, alles kein Problem
Alles löst sich schnell und ganz bequem
Leichter Ausweg, nimm es nicht so schwer

Einfach weitermachen wie bisher.“  
so hat Gerhard Schöne 1992 das Verhalten der Menschen besungen:

Gerhard Schöne: leichter Ausweg

Unterdessen gibt es einen Impfstoff und nächste Woche kann in Deutschland 
bereits mit dem Impfen begonnen werden, aber täglich haben wir weiterhin 
eine neue Rekordzahl an Neuinfektionen und Corona-Toten. 
In manchen Kliniken kommen die Intensivstationen an ihre Belastungsgrenze 
und es gibt erste Engpässe bei den Intensivbetten.

In Deutschland stirbt alle fünf Minuten ein Mensch mit oder an Corona 
oder anders gesagt, die Zahl der Corona-Toten entspricht täglich einem 
Flugzeug-Absturz.

Über die sozialen Netzwerke erreichte mich vor kurzem ein Gedicht 
von einem anonymen Schreiber, welches ich gern hier weitergebe.


Das Leben bremst, zum zweiten Mal, 
die Konsequenzen sind fatal, 
doch bringt es nichts wie wild zu fluchen, 
bei irgendwem die Schuld zu suchen, 

denn solch wütendes Verhalten, 
wird die Menschheit weiter spalten, 
wird die Menschheit weiter plagen, 
in diesen wahrhaft dunklen Tagen. 

Viel zu viel steht auf dem Spiel, 
Zusammenhalt, das wär' ein Ziel, 
nicht jeder hat die gleiche Sicht...
Nein, das müssen wir auch nicht...

Die Lage ist brisant wie selten, 
trotz Allem sollten Werte gelten
und wir uns nicht die Schuld zuweisen, 
es hilft nicht, wenn wir uns zerreißen. 

Keiner hat soweit gedacht, 
wir haben alle das gemacht, 
was richtig schien und nötig war, 
es prägte jeden, dieses Jahr.

Für alle, die es hart getroffen, 
lasst uns beten, lasst uns hoffen,
dass diese Tage schnell vergeh'n 
und wir in bess're Zeiten seh'n.

Ich persönlich glaube dran, 
dass man zusammen stark sein kann...
Für Wandel, Heilung, Zuversicht, 
zünd' mit mir ein Hoffnungslicht. 



Sonntag, 29. November 2020

stade Zeit

 



Heute ist der erste Advent und wo sich in den vergangenen Jahren um diese Zeit die Menschenmassen gedrängelt haben, bleibt dieses Jahr der Platz leer.



Dafür ist die Innenstadt farbenfroh beleuchtet und es ist richtig angenehm, durch menschenleere statt überfüllte Straßen zu bummeln.



Statt sich mit Freunden zum Glühwein zu treffen, kann man dieses Jahr symbolisch zum Engel werden. Keine schlechte Idee, aber ich glaube mit den Flügeln allein ist es noch nicht getan. „Manchmal brauchst du einen Engel“, singt Sigfried Fietz in einem Lied und in der heutigen Zeit braucht es wohl nicht nur einen.



In Deutschland hat gestern, am 258. Tag der Pandemie die Zahl der Infizierten die 1.000 000 überschritten. Die Hoffnung in diesem Advent ruht (nicht auf einem Kind sondern) auf einem Impfstoff. Jetzt heißt es warten. Ein gelungenes Video, welches von den biblischen Texten zum ersten Advent inspiriert ist, kann dabei vielleicht eine Hilfe sein.

Ankommen im Advent

 

Eine gute, besinnliche, „stade“ Zeit

wünscht Euch Michael.