Posts mit dem Label StreetArt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label StreetArt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. Mai 2023

Israel


Seit Jahren fragen uns immer wieder Freude, ob wir sie einmal mit nach Israel nehmen. Daher suchten wir gemeinsam zuvor vier schöne Ferienwohnungen aus, und am 8. Mai starteten wir für 10 Tage ins Heilige Land.



Die erste Nacht verbrachten wir in Tel Aviv bevor es am nächsten Tag mit zwei Mietautos weiter in den Norden ging. In Caesarea machten wir einen kurzen Stopp am Mittelmeer um uns vom chaotischen Straßenverkehr zu erholen. 

 


Anschließend erkundeten wir in Akko die Altstadt aus der Kreuzfahrerzeit, die sehenswerte Moschee und natürlich den Bazar.

 


In Tiberias hatten wir eine Unterkunft mit einem Pool auf der Dachterasse im 11. Stock, wo wir uns jeden Abend zum Tagesabschluss auf ein kühles Getränk im warmen Wasser trafen.


 

Das alte Pilgerhaus in Tabgha war vor vielen Jahren für ein knappes Jahr unser Zuhause. 

 


Und hier, in Dalmanuta am See Genezareth hatten wir 1995 geheiratet.

 



Am Eingang von Karpharnaum liegt seit 2014 der „heimatlose Jesus“ eine Bronzestatue des kanadischen Bildhauers Timothy Schmalz.

"Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40)

 


Den rosaroten Panzer haben wir auf den Golanhöhen entdeckt.

 


Dann ging es für drei Tage ab in den Süden. Durch den Jordangraben bis zum Toten Meer, bei dem der Wasserspiegel jedes Jahr einen Meter sinkt.



Wüste so weit das Auge blickt, fasziniert zwar mich immer wieder, ist aber doch nicht jedermanns Sache.

 


Also ging es zurück nach Jerusalem.

 


Ich liebe armenische Töpferware 

 


und: "I love Jerusalem"


 

PS.:  Schön war es. 

und nächstes Jahr hoffentlich wieder in Jerusalem.



Freitag, 20. Mai 2022

ein Osterei für Putin

 


seit Längerem faszinieren mich Graffiti, welche nicht nur Hauswände verschönern, sondern auch eine Botschaft haben. Vor ein paar Tagen wurde ich in der Tageszeitung auf ein neues Kunstwerk aufmerksam gemacht. Es befindet sich an einer Brücke über den Lech und gemalt hat es Marc Sund. Bei ersten Mal hatte ich es gar nicht gefunden und so bin ich heute noch einmal zur Brücke geradelt und habe das Osterei entdeckt:



Liebevoll bemalt eine Frau eine Handgranate in den Farben der Ukraine. Es sind die einzigen Farben in dem sonst grauen Bild.

 


 

Vor meiner Haustüre ist der Park momentan wunderbar grün. Es ist die Farbe der Natur, welche wesentlich schöner ist, als die Farbe Grau, der menschlichen Zerstörung.





Freitag, 7. Januar 2022

Heilige Drei Könige

 


Bei einem Spaziergang mit Freunden am Dreikönigstag sind wir an diesem Schaufenster vorbeigekommen. Der kleine Laden hat seit längerer Zeit sein Geschäft eingestellt, aber wie schön, dass die Weihnachtskrippe trotzdem aufgebaut wird.



Gegenüber der katholischen Heilig-Geist-Kirche von Hochzoll habe ich diesen „Mauerdurchbruch“ entdeckt. Anschließend waren wir in der Kirche und haben uns die Krippendarstellung angeschaut. Sie lädt zum Verweilen ein und daher hier noch Gedanken von Byung-Chul Han, einem deutschen Philosophen der Gegenwart mit koreaneischen Wurzeln.:



Die Wahrnehmung, die sich an Information heftet, hat keinen langen und langsamen Blick. 
Informationen machen uns kurzsichtig und kurzatmig. 
Es ist unmöglich bei Informationen zu verweilen. 
Das kontemplative Verweilen bei den Dingen, das absichtslose Sehen, 
das eine Formel des Glücks wäre, weicht dem Jagen nach Informationen. 
Wir rennen heute Informationen nach, ohne Wissen zu erlangen. 
Wir nehmen Kenntnis von allem, ohne zu einer Erkenntnis zu gelangen. 
Wir fahren überall hin, ohne eine Erfahrung zu machen. 
Wir kommunizieren ununterbrochen, ohne an einer Gemeinschaft teilzunehmen. 
Wir speichern Unmengen von Daten, ohne Erinnerungen nachzugehen.
Wir akkumulieren Friends und Follower, ohne einem anderen zu begegnen.“
 

PS.: also verweilen wir noch ein wenig an der Krippe. z.B. in der Jakoberkirche, die ich am nächsten Tag besucht habe.




Da gibt es nicht nur eine interessante Krippe sondern auch ein schönes Weihnachtsfenster.




 


Mittwoch, 28. Juli 2021

Mural „Eine Hand für_sorgt die andere!“

 


Seit heute gibt es an meiner Straßenbahnhaltestelle eine neue große Wandmalerei, d.h. ein sogenanntes Mural. Dieses ist im Zuge des Augsburger Friedensfestes entstanden, welches in diesem Jahr unter dem Thema „Für Sorge“ steht. Gemalt hat es der Graffiti-Künstler Daniel Döbner, der sich hier bildhaft mit der verbindenden Kraft der Fürsorge auseinandersetzt.


Der Kreis aus Händen an der Hauswand steht als ein Symbol für den stets wiederkehrenden Zyklus der Fürsorge von Generation zu Generation und über Grenzen und Nationen hinaus. Hände tragen, stützen, retten, beruhigen, leiten, wärmen, wehren, teilen und gestikulieren. Sie sind ein Symbol für unermessliche Vielfalt! Ohne sie wäre Fürsorge nicht möglich.

Sonntag, 18. April 2021

Street Art

 

Der Himmel ist bedeckt und die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Der April zeigt sich von seiner grauen Seite und wir sind immer noch dazu verdammt, keine Freunde zu treffen und da wo Menschen sind, eine Maske zu tragen. Das schlägt aufs Gemüt.



Um so mehr hat es mich gefreut, als ich zufällig dieses riesige Graffiti-Wandbild entdeckt habe. Es liegt geradezu vor meiner Haustüre auf dem Dierig-Gelände in Pfersee und als ich es sehe, fällt mir ein, dass ich im Oktober letzten Jahres davon in der Zeitung gelesen hatte und der Besuch eigentlich schon lange auf meiner to-do-Liste steht.



Auf 600 Quadratmetern haben rund 50 Sprayer aus Augsburg und Umgebung diese Wand einer alten Lagerhalle verschönert. Es dürfte das größte Wandgemälde in Schwaben sein. Initiiert wurde die Aktion von Ellen Dinges-Dierig zusammen mit dem Rotary-Club. Ich freue mich an der riesigen bunt gestalteten Wand, die wohl nur noch bis zum Sommer zu sehen ist, denn dann soll die Halle abgerissen werden, um hier Wohnungen zu bauen.

 


Wer aber mit offenen Augen durch die Stadt geht, entdeckt immer wieder kleine oder große Kunstwerke, wie z.B. hier hinter dem alten Gefängnis an der Hochfeldstraße.

 


PS. Heute gab es bundesweit Gedenkgottesdienste für die ca. 80.000 Coronatoten in unserem Land. Inzidenzwert in Augsburg: 276. Tendenz steigend.   :-(