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Sonntag, 26. Mai 2024

Kunst im Krieg

 




Vom 2.-11. April war ich in Israel. Gefühlt war ich der einzige Tourist, da sich das Land z.Z. (wieder) direkt im Krieg befindet.

 


 

Nach dem unglaublichen Massaker der Hamas am 7.10.2023 hoffen, beten und kämpfen die Israelis für die Freilassung der verschleppten Geiseln. Ihre Bilder mit Namen und Alter sind hier überall zu finden und dazu der Aufruf: „Bringt sie heim!“

 

Das Leben geht weiter, die Restaurants sind leer, ebenso die Souvenirläden. In den Einkaufstraßen sind kaum Menschen nur die Polizei ist unterwegs.

 


Statt Winterschlussverkauf gibt es „End of the world sale“.

 


In den Gassen der Altstadt sind kaum Menschen unterwegs.


 

Auch die Heiligen Stätten sind menschenleer. So habe ich die Grabeskirche fast für mich allein.




Auf dem jüdischen Markt in Jerusalem entdecke viele verschlossenen Läden und bewundere die Zeichnungen der street-art-Künstler.

 


 


Auch in Tel Aviv gibt es wunderbare Freilicht-Kunstwerke zu entdecken.

 





 


Bleibt zu hoffen, dass sowohl der iron dome als auch die Gebete der Menschen und Gottes Macht weiterhin alle Angriffe erfolgreich abwehren und einen Weg zum Frieden bahnen.



Dann bräuchten wir auch keine Mauern mehr, die uns trennen.







Sonntag, 28. Mai 2023

Israel


Seit Jahren fragen uns immer wieder Freude, ob wir sie einmal mit nach Israel nehmen. Daher suchten wir gemeinsam zuvor vier schöne Ferienwohnungen aus, und am 8. Mai starteten wir für 10 Tage ins Heilige Land.



Die erste Nacht verbrachten wir in Tel Aviv bevor es am nächsten Tag mit zwei Mietautos weiter in den Norden ging. In Caesarea machten wir einen kurzen Stopp am Mittelmeer um uns vom chaotischen Straßenverkehr zu erholen. 

 


Anschließend erkundeten wir in Akko die Altstadt aus der Kreuzfahrerzeit, die sehenswerte Moschee und natürlich den Bazar.

 


In Tiberias hatten wir eine Unterkunft mit einem Pool auf der Dachterasse im 11. Stock, wo wir uns jeden Abend zum Tagesabschluss auf ein kühles Getränk im warmen Wasser trafen.


 

Das alte Pilgerhaus in Tabgha war vor vielen Jahren für ein knappes Jahr unser Zuhause. 

 


Und hier, in Dalmanuta am See Genezareth hatten wir 1995 geheiratet.

 



Am Eingang von Karpharnaum liegt seit 2014 der „heimatlose Jesus“ eine Bronzestatue des kanadischen Bildhauers Timothy Schmalz.

"Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40)

 


Den rosaroten Panzer haben wir auf den Golanhöhen entdeckt.

 


Dann ging es für drei Tage ab in den Süden. Durch den Jordangraben bis zum Toten Meer, bei dem der Wasserspiegel jedes Jahr einen Meter sinkt.



Wüste so weit das Auge blickt, fasziniert zwar mich immer wieder, ist aber doch nicht jedermanns Sache.

 


Also ging es zurück nach Jerusalem.

 


Ich liebe armenische Töpferware 

 


und: "I love Jerusalem"


 

PS.:  Schön war es. 

und nächstes Jahr hoffentlich wieder in Jerusalem.



Freitag, 1. November 2019

Galiläa




In Jerusalem tranken wir einen Kaffee im Hotel Gloria, denn wir wollten schon einmal sehen, wo wir im kommenden Jahr mit unserer Gruppe übernachten. 


Das Hotel ist eine gute Wahl und liegt im christlichen Viertel der Altstadt.


Zusammen mit unserer jerusalemer Freundin Anette fuhren wir anschließend ein paar Tage in den Norden des Landes. 


Wir nahmen wieder die Alon-Straße, welche zwar durch das besetzte Gebiet geht, aber traumhaft schön und kaum befahren ist.


In Schilo machten wir kurz halt, um Ölivenöl zu kaufen. Die Stadt war zu biblischer Zeit bereits vor Jerusalem Hauptstadt und religiöses Zentrum der Israeliten. Dort stand das erste zentrale Heiligtum der israelitischen Stämme, die Stiftshütte mit der Bundeslade. Wir besuchten diesmal nicht die Ausgrabungen und historischen Stätten, sondern die heutige Ölpresse und wir konnten sehen, wie das neue, frisch gepresste Öl aus der Presse lief.


Weiter ging es dann zum See Genezareth.



Im Pilgerhaus Tabgha kündigten wir unser Gruppe schon einmal für nächstes Jahr an.



Bei einer Fahrt über den Golan machten wir Stopp auf dem (Berg) Bental, der im kommenden Jahr auch auf unserem Programm steht. 




Von hier hat man einen fantastischen Ausblick. Bis Damaskus sind es nur noch 65 km. Da fahren wir aber nicht hin. Wir fuhren weiter zur Nordspitze von Israel, nach Rosch Ha Nikra (an die Grenze zum Libanon).
Von hier hat man dann diesen Ausblick auf das Mittelmeer.



In der Nähe von Akko gibt es einen sehenswerten Bahei-Garten. In diesem befindet sich der Schrein des Baha'ullah,
in welchem die sterblichen Überreste des Religionsstifters der Bahai-Religion aufbewahrt werden. Der Schrein stellt den heiligsten Ort für die Bahai dar.


In Safed hatten wir uns eine Ferienwohnung gemietet. Die Stadt ist (neben Jerusalem, Tiberias und Hebron) eine der vier Heiligen Städte im Judentum und erlangte Bedeutung als ein wichtiger Ort jüdischer Gelehrsamkeit. Sie war lange Zeit ein geistiges Zentrum der Kabbala und es gibt hier eine wunderschöne Künstlerkolonie.


Wer jedoch nicht so auf Bilder steht, der kann sich hier auch einen echten israelischen Whisky kaufen.



In Tel Aviv ging unserer Reise in diesem Jahr zu Ende. 


Im kommenden Jahr werden wir hier unsere Freundesreise anläßlich unserer Silberhochzeit beginnen. Das Hotel, in dem wir dann wohnen, befindet sich im alten Jaffo unweit von diesem Trödelmarkt.



Wir verabschiedeten uns vom modernen Tel Aviv und freuen uns nun auf die Erlebnisse im kommenden Jahr. Vielleicht gemeinsam mit Euch.