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Sonntag, 2. Februar 2020

Füssen




Mach es wie die Sonnenuhr – zähl die heitren Stunden nur“


Diese Sonnenuhr habe ich heute im Schloss Füssen entdeckt. Moni ist seit 4 Wochen hier zur Reha in Hopfen am See und dieses Wochenende habe ich auch zwei Tage Reha gemacht. :-) 
 
Am Freitag spazierten wir am Forggensee entlang.



Den Samstag haben wir in der Kristalltherme verbracht. Freunde hatten uns vorletztes Jahr zu Weihnachten einen Gutschein geschenkt, den wir nun endlich eingelöst haben. Anfang Februar hatten wir über 10 grad Außentemperatur und lagen bei Sonnenschein im warmen Wasser mit Blick auf die Alpen und die Königsschlösser davor.



Montag, 1. Oktober 2018

2447 Meter über den Dingen





Am letzte Wochenende im September war trditionell Lehrerausflug nach Südtirol angesagt. Ursprünglich wollte Monika dabei sein und wir hatten sogar noch geplant, ein paar Tage länger zu bleiben, aber daraus wurde nichts, da sich Monika am Freitag plötzlich unwohl fühlte und noch eine Migräne dazukam. 


Also packte ich den Koffer wieder aus und meine Sachen in die Seitenkoffer fürś Motorrad wieder ein und startete dann mit ihm gegen 14:00 Uhr in den Süden.

Die alte Brennerstraße war frei und so kam ich kurz vor dem Abendessen im Kaltenhauser Hof in Raas bei Brixen an, wo die anderen schon wie üblich unter dem Birnbaum saßen. 

 

Die Wanderung am Samstag führte uns zunächst von St. Andrea mit der Seilbahn hinauf zur Bergstation am Ploseberg und von dort zu Fuß weiter auf einem gemütlichen Wanderweg zur Rossalm hinauf auf 2200 Höhenmeter. 



Für die Geübteren ging es dann nach der Einkehr auf einem schönen Rundweg weiter über die Plosehütte zurück zur Berstation. 



Am Sonntag fuhr ich dann zusammen mit Raphael mit dem Motorrad die gleiche Strecke zurück. Die Abwechslung bestand darin, dass er in Gossensass plötzlich aus meinem Rückspiegel verschwunden war. Nach ein paar Minuten Warten kehrte ich um und war froh, dass ihm nichts passiert war, sondern er nur ein Teil von seiner Sitzbank verloren und bereits wiedergefunden hatte. 
 




Sonntag, 24. September 2017

Drei Zinnen



Auch in diesem Jahr bin wieder mit dem Motorrad zum alljährlichen Lehrerausflug zum Törggelen nach Südtirol gefahren. Diesmal fand es nicht am ersten Oktoberwochenende, sondern eine Woche eher statt, da die Drei-Zinnen-Hütte bereits Ende September schließt; und diese war unser Ziel für die Wanderung am Samstag. 


 Unsere Fahrzeuge mussten wir auf ca.2500 Meter Höhe stehen lassen und dann ging es zu Fuß einmal um das bekannteste Wahrzeichen in den Dolomiten herum. Hier ein paar Bilder von dem grandiosen Anblick, der sich uns während der 4-stündigen Wanderung bot:


Gern wäre ich einen Nacht auf der Drei-Zinnen-Hütte geblieben, um so ein Naturschauspiel live zu erleben, wie es dieser kurze Film im Zeitraffer zeigt:eine nacht bei den drei zinnen

Montag, 3. Oktober 2016

Raschötz





Dieses Jahr bin ich zum Lehrerausflug nach Südtirol mit dem Motorrad gefahren, dann habe ich die Motorradstiefel gegen die Wanderschuhe getauscht.




Die Wanderung am Samstag führte (wie im vergangenem Jahr) auf den Raschötz. Hinauf ging es mit der Standseilbahn und dann zu Fuß weiter bis zum Gipfelkreuz. 

 

Hinab entschloss ich mich, den ganzen Weg zu gehen und das war gewissermaßen auch ein Kreuzweg, denn für den Höhenunterschied von über 1000 Meter brauchte ich 1,5 Stunden und das ging ganz schön in die Knie. 
 

Dabei habe ich festgestellt, dass auf diesem Weg vom Tal bis zum Gipfel 14 holzgeschnitzte Kreuzwegstationen aufgestellt sind. 

 

Offensichtlich sind hier im Grödnertal religiöse Traditionen noch lebendig, denn an der Talstation in der kleinen Stadt St. Ulrich gibt es nicht nur einige Läden mit sakralen und profanen Holzschnitzereien, sondern man kann auch bei manchem Holzschnitzer einen Blick in die Werkstatt werfen.




Zurück nach Hause ging es diesmal wieder am Montag (3.Oktober) die alte Brennerstraße entlang und dann weiter auf kleinen Straßen, um die Blechlawine auf der Bundesstraße zu umgehen.






Sonntag, 25. September 2016

Schlegeis Alpenstraße


 

Nachdem es vergangene Woche drei Tage ununterbrochen geregnet hatte, zeigte sich das Wetter am Wochenende von seiner schönsten Seite. Mit den St.Georg-und-Michaels-Bikern drehte ich eine 3-Tages-Runde duch die Berge. 




Erich, unser roadcaptain (nicht mit Rotkäppchen zu verwechseln :-) ) hatte eine schöne tour zusammengestellt: Auf schmalen Straßen ging es am Freitag nachmittag von Augsburg durch das fünf-Seen-Land zur Klosterschänke Reutberg und dann über den Tatzelwurm zum Berghotel Sudelfeld, welches auf 1100 m Höhe liegt.





Am Samstag hatten wir dann das Vergnügen mit den beschissenen Straßen, da in vielen Orten Almabtrieb war. Das bremste uns zwar ein wenig aus, verschmutzte unsere schönen Mopeds und verunsicherte uns beim Fahren auf den engen Straßen, wenn wir den Kuhfladen ausweichen wollten. Trotzdem erreichten wir wohlerhalten unser Tagesziel, die Dominikushütte auf 1800 Meter Höhe am Ende der Schlegeis Alpenstraße.



Unser Guide sieht hier etwas geschafft aus ;-) aber nach einem „Stiefelbier“ geht es uns allen wieder besser. 

 

Da die Hütte noch voll ist, müssen wir noch etwas an der frischen (und langsam kälter werdenden) Luft sitzen. Dafür macht uns der Wirt ein Feuer und seine Frau spendiert uns einen Obstler.




Schnell wird es dunkel und nachts erleben wir hier einen fantastischen Sternhimmel.


 


Sonntag morgen geht es zunächst erst abwärts ins Zillertal und dann die Zillertaler Höhenstraße wieder hinauf auf 2000 Meter. Eine Traumstraße für jeden Biker.





Nach ca. 790 km sind wir wieder gut daheim angekommen. Danke und ein Hoch auf unseren tourguide.




Sonntag, 4. Oktober 2015

Brenner-Basistunnel



Das Wochenende am 3.Oktober ist (wenn nichts dazwischen kommt) dem Erntedank auf Südtiroler Art vorbehalten, d.h. es geht mit einigen ehemaligen Lehrer-Kollegen zum Törggelen. Um die leckeren Speckknödel abzutrainieren, bzw. wieder Platz im Magen zu schaffen, wandern wir auch ein wenig durch die Berge.


Dieses Jahr ging es von St. Ulrich mit der Standseilbahn zum Raschötz hinauf. Da das Wetter dieses Jahr nicht ganz so schön war, verbrachten wir (leider) mehr Zeit in der Almhütte bei Bombardino oder „Heißer Oma“ ;-) .


Auf dem Rückweg zum Quartier machten wir in Brixen Halt, wo an diesem Wochenende immer der Brotmarkt stattfindet. 
 

Am zweiten Tag, d.h. auf dem Weg nach Hause, nutzten wir die Möglichkeit, uns beim „Tag des offenen Tunnels“  über die hier entstehende längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt zu informieren. 


Der Brenner-Basistunnel zwischen Innsbruck und Franzensfeste gilt mit seinen 55 Kilometern Länge als ingenieurtechnische Pionierleistung des 21. Jahrhunderts und wird die Fahrzeit auf der genannten Strecke nach seiner Fertigstellung im Jahr 2025 von 80 Minuten auf 25 Minuten verkürzen.


Freitag, 3. Juli 2015

Klo mit Aussicht




Die vergangene Woche habe ich über 30 Stunden auf dem Motorrad gesessen, denn zusammen mit ein paar Stammtischfreunden ging es durch die Alpen in das Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien. 



Insgesamt bin ich in fünf Tagen 1761 km gefahren (Brennerpass, Plöckenpass, Nassfeldpass, Predil-Pass, Wurzenpass, Gerlospass, sowie viele, viele unzählige kleine Pässe auf engen Straßen). Mein Navi bestätigte mir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 59,2 km/h bei diesen Pass-touren in der Gruppe. Zum Schauen und Fotografieren blieb da wenig Gelegenheit. 

Einmal, als wir zum Kaffee-trinken anhielten, entdeckte ich auf dem Klo den wunderbaren Ausblick auf den Fluss hinter dem Haus.



Am letzten Tag ließ ich das Motorrad in der Garage und machte einen Wandertag. Mit der Seilbahn fuhr ich bis auf 1902 Meter hinauf zur Madritsche im Nassfeld und genoss in Ruhe die Aussicht und die Stille in den Bergen.
Hier hatte ich dann auch Zeit, ein paar Fotos zu machen:







Samstag, 23. Mai 2015

Rückreise


 

Nachdem wir uns die Wallfahrtskirche von Ferrara di Monte Baldo angeschaut haben, geht es weiter in Richtung Wolken. Als wir uns dann oberhalb der Baumgrenze befinden, sind wir mitten in den Wolken und die Sicht beträgt plötzlich nicht einmal 10 Meter. Hier machen wir ca. 5 km vor unserer Unterkunft noch einmal eine unfreiwillige Pause. Diese haben wir Peter zu verdanken, da er beim letzten Tankstopp am Automaten für 10 Euro getankt hat, wogegen alle anderen ihr Moped vollgetankt hatten...


Unser Refugio ist in der Nähe von Madonna della Neve und die Wirtin bringt beim Abendessen einen Gang nach dem anderen herein, bis wir alle völlig voll abwinken.

 Am nächsten Tag geht es auf der Tiroler Weinstraße Richtung Norden, vorbei am Kalterer See bis Bozen, dann die Schnellstraße nach Meran und weiter hinauf zum Reschenpass. Dieses Jahr scheinen sich die Eisheiligen ein paar Tage verspätet zu haben, denn wir sehen den Neuschnee nicht nur in der Ferne auf den Bergen, sondern wir kommen ihm verdächtig nahe. Und um so näher wir ihm kommen, um so kälter wird es auch. Bei Temperaturen um die 4 grad bin ich ganz dankbar für meine Griffheizung und ich bin froh, die dicken Winterhandschuhe immer im Topcase dabei zu haben. So wird es mir in den vielen Klamotten nicht kalt, nur ist meine Beweglichkeit leicht eingeschränkt.



In Landeck suchen wir uns ein schönes Hotel, verbringen ein paar Stunden in der heißen Sauna, um uns aufzuwärmen und genießen dann ein köstliches 4-Gänge-Menü. (Schließlich haben wir Urlaub und sind nicht auf der Flucht.) 
 
Nach dem Frühstück treten wir dann entspannt die Heimreise an. Die Strecke über den Fernpaß ist grauenvoll, nicht nur da sie stark befahren ist, sondern auch, da es sich eingeregnet hat und mein Thermometer nur 4 grad anzeigt. Ich freue mich als endlich ein Tunnel kommt, in denen es ja bekanntlich trocken und natürlich auch warm ist. Allerdings ist diese Freude nur von kurzer Dauer, denn in dem Augenblick, in dem ich in den Tunnel hineinfahre, stehe ich plötzlich im Dunkeln (d.h. ich fahre noch, aber sehe nichts mehr) denn mit einem Schlag ist sowohl das Visier von meinem Helm beschlagen und natürlich auch meine Brille. Irgendwie gelingt es mir, doch noch einen Sehschlitz herzustellen und wohlbehalten weiterzufahren.
 
An der letzten Tankstelle in Österreich machen wir noch einen Tank- und Kaffeestopp, später halten wir noch kurz an einem Käseladen um unsere Vorräte wieder aufzufüllen und ein wenig später sind wir bereits wieder daheim. Augsburg empfängt uns übrigens mit Sonnenschein. 
 
In der vergangenen Woche haben wir über 27 Stunden auf unseren Motorrädern gesessen und dabei über 1300 km zurückgelegt. Vielen Dank an Erich, der die Tour geplant und uns geführt hat.