Sonntag, 29. März 2015
Pink Lady zieht um
Eigentlich heißt sie Chiquita, weil sie wohl als kleine Katze vor nunmehr 15 Jahren von den Bananen genascht hat. Hier sitzt sie auf unseren Umzugskisten, um mir zu sagen: "Wenn ihr schon unbedingt umziehen musst, dann nehmt mich gefälligst mit!"
Vergangenes Wochenende haben wir dann begonnen, unsere Wohnung langsam auszuräumen. Vielen Dank an alle Freunde, die uns dabei geholfen haben. Ohne Euch hätten wir das nicht geschafft, zumal sich Monika genau einen Monat vor dem Umzug bei einem Sturz von einer Treppe, die rechte Hand gebrochen hatte.
Damit das nicht so schnell wieder passiert, macht sie eine Sturzprophylaxe (d.h. sich bewusst in gefährliche Situationen zu begeben, ohne dabei abzustürzen). :-)
Beim Ausräumen der alten Wohnung waren nur 10 Stufen zu bewältigen ...
... aber um in die neue Wohnung zu gelangen, ging es mehrere Treppen hinauf in den 2. Stock.
Das macht mit Waschmaschinen, Trocknern und zentnerschweren Sofas besonders viel Freude...
... so dass man (und Frau) sich immer wieder zwischendurch einmal ausruhen muss.
Gut, dass die Waschmaschine gleich vom Fachmann angeschlossen wurde...
... da konnte Moni sie gleich in Betrieb nehmen.
Und da unser Bücherregal auch gleich professionell eingebaut wurde, konnte es sofort wieder gefüllt werden...
Die leeren Kisten wanderten zurück in die alte Wohnung, die z.Z noch einem Schlachtfeld gleicht.
Monika hat nach dieser Woche einen Hexenschuss bekommen, so dass sie am Freitag und Samstag die neue Wohnung vom Bett aus betrachtet hat, obwohl uns zuvor noch der schwarze Mann besucht hatte, von dem es heißt, dass er Glück bringt.
Sogar die Telekom hat es endlich geschafft, nach zwei Wochen unseren Telefonanschluss wieder herzustellen, so dass wir nach der Funkstille wieder telefonisch und per mail zu erreichen sind.
"Pink Lady" hat den Umzug erstaunlich gut verkraftet und fühlt sich in unseren neuen Wohnung schon ganz wohl.
Samstag, 7. März 2015
Saisonstart
Bei 9 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein hat für mich heute die neue Motorradsaison begonnen.
Monika hat es vorgezogen auf vier Rädern unterwegs zu sein und ihr Chauffeur ist so gut, dass ich keine Chance hatte, den beiden zu folgen...
Donnerstag, 5. Februar 2015
Lebenszeichen
Einige haben mich schon gefragt, was los ist, bzw. wieso es keine Neuigkeiten hier im blog gibt. Die Antwort ist ganz einfach: momentan bin ich grad nicht unterwegs (habe jedoch schon die nächste Reise gebucht: Nach Ostern geht es nach Isfahan) ;-)
Vorher steht bei Moni allerdings noch eine OP an und wir werden noch umziehen.
Ich habe meinen Telefontarif gewechselt und eben so einen neuen roten Kasten installiert. Durch die Umstellung war ich offensichtlich ausgerechnet an meinem Geburtstag offline ("aus technischen Gründen kann es am Schalttag zu einer Unterbrechung Ihrer Internet- und Telefonversorgung kommen") Daher hat mich nur eine Geburtstagsmail erreicht :-(
darin hieß es:
„Vertraue
die Vergangenheit Gottes Gnade an,
die Gegenwart seiner Liebe
und die Zukunft seiner Fürsorge!"
(Hl. Augustinus)
Freitag, 2. Januar 2015
Berlin
Den
Jahreswechsel 2014 – 2015 habe ich dieses Mal in Berlin erlebt.
Dazu kam es auf Grund einer Einladung ehemaliger Mitstudenten, die eine Exkursion nach Berlin organisiert hatten. Und so war ich
endlich wieder einmal in der Hauptstadt.
Meine
„alten Freunde“ Karl & Karl stehen immer noch an der gleichen
Stelle, werden langsam eingeschneit und blicken sehnsuchtsvoll nach Westen, ohne mitzubekommen,
was sich alles hinter ihrem Rücken getan hat.
Die
Weltzeituhr dreht sich wie bisher weiter in der gleichen
Geschwindigkeit. Allerdings hatte ich das Gefühl, das es früher um
sie herum viel ruhiger war...
Der
erste Programmpunkt war ein Besuch im Jüdischen Museum. Die
Architektur stammt von Daniel Libeskind und der Grundriss des Gebäudes hat die
Form einer gezackten Linie, die von einer geraden Linie
durchschnitten wird. An den Schnittstellen liegen leere Räume, die
durch alle Geschosse reichen. Diese „Leerstellen des Gedenkens“
stehen für die Abwesenheit der Juden in der deutschen Gesellschaft.
In einer dieser Leerstellen befindet sich die Installation des
israelischen Künstlers Menashe Kadishman. Sie trägt den Namen
„Schalechet“ d.h. „gefallenes Laub“ und besteht aus über
10000 Gesichtern aus dickem Stahlblech, die auf dem Boden liegen und
einen ohrenbetäubenden Lärm machen, sobald Menschen darübergehen.
Nicht
ganz so spannend, aber trotzdem sehr interessant ist das Bode-Museum
auf der Museums-Insel. Es beherbergt eine Vielzahl religiöser
Kunstwerke aus allen Zeitepochen.
Und
so sieht der Himmel über Berlin am Jahreswechsel aus. Ich durfte as auf dem Dach von Markus L., bei dem wir zu Gast waren und wo wir miteinander feierten, erleben.
Für
das Jahr 2015 habe ich noch ein paar irische Segenswünsche für
Euch:
„Gott
nehme dir die Sorgen und Ängste und schenke dir neue Hoffnung. Er
gebe dir Entschlossenheit, Fantasie und Mut für die vor dir
liegenden Wege. Gott bleibe bei dir in allen Höhen und Tiefen des
kommenden Jahres“
Schalom
Michael
PS.:
dieses Mosaik im Bode-Museum zeigt mal wieder meinen Namensvetter
;-)
PPS.: hier noch eine Zen-Wahrheit zum Jahresbeginn:
"Die Sache von Leben und Tod ist gewaltig, und die Vergänglichkeit
packt schnell zu. Wie könnte man sich da noch mit Unwesentlichem
aufhalten."
Yung-chia
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Frohe Weihnachten
Bei
meinem Besuch in den Vatikanischen Museen letzte Woche entdeckte ich
diese Lautespielenden Engel von Melozzo da Forli. Albrecht Goes
schreibt über ihn:
"Stimme
des Engels:
Sprich mich nicht an! Ich kann dir nichts erwidern. Ich höre nur der Laute Lobgesang.
Ich hab ein Amt, begreif: den heilgen Liedern
zu dienen, Klang bei Klang. Doch fürchte nichts! Denn über allen Worten
und allem, was geschieht und je geschah,
klingt dieser Ton und tönt an allen Orten.
wags und stimm ein, und du bist ganz mir nah."
Sprich mich nicht an! Ich kann dir nichts erwidern. Ich höre nur der Laute Lobgesang.
Ich hab ein Amt, begreif: den heilgen Liedern
zu dienen, Klang bei Klang. Doch fürchte nichts! Denn über allen Worten
und allem, was geschieht und je geschah,
klingt dieser Ton und tönt an allen Orten.
wags und stimm ein, und du bist ganz mir nah."
In
diesem Sinn wünsche ich Euch allen ein frohes und gesegnetes
Weihnachtsfest. Aber vergesst dabei nicht, dass Gott an Weihnachten
Mensch geworden ist, um unsere Welt zu verändern: „Statt der
ewigen Selbstbespiegelung möchte er den Menschen über sich selbst
hinausführen. Statt Eigenliebe - Solidarität mit dem, was
beschädigt und verwundet ist. Statt Hass und Aggression - Annahme
des Anderen und zumal Fremden. Statt Raffen – Teilen. Statt
Selbstzufriedenheit – Leiden an den Wunden der Welt.“ (Karl
Lehmann)
Diese Krippenfiguren hat ein ehemaliger Gefangener geschnitzt, sie stehen jetzt in der Kapelle der JVA Augsburg. Und eben habe ich festgestellt, dass nachfolgendes Lied von Paul Gerhard nicht nur 3 Strophen hat. Die anderen Fotos sind auch letzte Woche in den Vatikanischen Museen entstanden.
"1.
Ich steh an deiner Krippe hier, O
Jesu du mein Leben; Ich
komme, bring und schenke dir, was
du mir hast gegeben. Nimm
hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz,
Seel und Mut, nimm alles hin und
laß dir's wohlgefallen.
2.
Da ich noch nicht geboren war, Da
bist du mir geboren. Und
hast mich dir zu eigen gar, eh
ich dich kannt, erkoren. Eh
ich durch deine Hand gemacht, da
hast du schon bei dir bedacht, wie
du mein wolltest werden.
3.
Ich lag in tiefster Todesnacht, du
warest meine Sonne, die
Sonne die mir zugebracht Licht,
Leben, Freud und Wonne. O
Sonne, die das werte Licht des
Glaubens in mir zugericht't, wie
schön sind deine Strahlen.
4.
Ich sehe dich mit Freuden an und
kann mich nicht satt sehen; und
weil ich nun nichts weiter kann, bleib
ich anbetend stehen. O
daß mein Sinn ein Abgrund wär und
meine Seel ein weites Meer, daß
ich dich möchte fassen !
5.Wann
oft mein Herz vor Kummer weint und
keinen Trost kann finden, da
ruft mir's zu: "Ich bin dein Freund, ein
Tilger deiner Sünden. Was
trauerst du, o Bruder mein? Du
sollst ja guter Dinge sein, ich
sühne deine Schulden."
6. O daß doch so ein lieber Stern soll in der Krippen liegen ! Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen. Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht, Samt, Seide, Purpur wären recht, dies Kindlein drauf zu legen !
6. O daß doch so ein lieber Stern soll in der Krippen liegen ! Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen. Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht, Samt, Seide, Purpur wären recht, dies Kindlein drauf zu legen !
7.Nehm
weg das Stroh, nehm weg das Heu! Ich
will mir Blumen holen, daß
meines Heilands Lager sei auf
lieblichen Violen; mit
Rosen, Nelken, Rosmarin aus
schönen Gärten will ich ihn von
oben her bestreuen.
8. Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden; du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden. Suchst meiner Seele Herrlichkeit durch dein selbsteignes Herzeleid; Das will ich dir nicht wehren.
8. Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden; du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden. Suchst meiner Seele Herrlichkeit durch dein selbsteignes Herzeleid; Das will ich dir nicht wehren.
9.
Eins aber hoff ich wirst du mir, mein
Heiland, nicht versagen: daß
ich dich möge für und für in
meinem Herzen tragen. So
laß mich doch dein Kripplein sein; Komm,
komm und lege bei mir ein Dich
und all deine Freuden!
9a. Zwar sollt ich denken, wie gering ich dich bewirten werde: Du bist der Schöpfer aller Ding, Ich bin nur Staub und Erde. Doch du bist so ein frommer Gast, daß du noch nie verschmähet hast den der dich gerne siehet.
9a. Zwar sollt ich denken, wie gering ich dich bewirten werde: Du bist der Schöpfer aller Ding, Ich bin nur Staub und Erde. Doch du bist so ein frommer Gast, daß du noch nie verschmähet hast den der dich gerne siehet.
(Paul
Gerhardt, 1653)
Sonntag, 21. Dezember 2014
Vatikan
Am
4. Advenswochenende machte ich einen Ausflug in den kleinsten Staat
der Welt. Eingeladen dazu hatte mich Angelika vom Verein „Set-Free“,
der sich in Politik und Gesellschaft dafür einsetzt, dass Gefangene
in ihrer Entwicklung angeleitet werden, ein ganzheitliches,
verantwortungsvolles und selbstbestimmtes Leben zu führen. So war
ich 2 x 12 Stunden im Bus unterwegs und konnte dann die ewige Stadt
bei Nacht bewundern.
Die
Engelsburg hat ihren Namen im Jahre 590 bekommen, als Papst Gregor
der Erzengel Michael mit dem gezückten Schwert über diesem
kaiserlichen Mausoleum erschien und das Ende der Pest ankündigte.
Die Zeit für eine Erkundung im Inneren blieb mir leider nicht.Dafür
nahm ich mir am nächsten Tag ausgiebig Zeit, für die Vatikanischen
Museen, welche zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt gehören.
Voller Freude gelangte ich ohne zu warten direkt ins Museum und ging
zunächst in die Sixtinische Kapelle. Papst Sixtus hatte sie ab 1473
nach den Maßen des Salomonischen Tempels erbaut und die Wände mit
Szenen aus dem Leben Moses und Christi ausmalen lassen.
Die
Decke war damals noch mit Sternen bemalt und wurde 1508 – 1512 von
Michelangelo gestaltet. Auf insgesamt 520 m² zeigen seine Bilder
Szenen aus der Genesis mit 115 überlebensgroßen Charakteren.
Besonders der Ausschnitt „Die Erschaffung Adams“ ist ein
weltberühmtes und oft reproduziertes Werk. Es zeigt, wie Gottvater
mit ausgestrecktem Finger Adam zum Leben erweckt.
Bevor
wir die Rückreise antraten, wollten wir noch dem Papst einen Besuch
abstatten, aber diese Idee hatten außer uns leider noch mindestens 7000
andere Menschen.
Angelika, die die Reise organisiert hatte, hat es
zwar nicht geschafft, dem Heiligen Vater die Hand zu schütteln, aber
es ist ihr gelungen, mit über 10 ehemaligen Gefangenen, die sich
jetzt sozial engagieren, auf der Bühne zu stehen und von ihrer
Vision zu erzählen, dem „Traum von einer Gesellschaft der
Barmherzigkeit, die den Menschen hinter Gittern eine Chance zur
Umkehr gibt und die es möglich macht, dass aus Straftätern Täter
der Liebe werden.“ Ein Stück ist ihr das bereits gelungen.
Sonntag, 14. Dezember 2014
Uschebtis
Im
Ägyptischen Museum München kann man sich in einem überschaubaren
zeitlichen Rahmen einen Überblick über 5000 Jahre Kunst und Kultur
des alten Ägypten verschaffen. Das habe ich heute nachmittag mit
Freunden getan. Das erste Bild zeigt den Oberteil des Sarges von
Sat-Djehuti (17.Dynastie um 1575 v.Chr.) und hier seht ihr Uschebtis.
Das
sind kleine, mumiengestaltige Figuren, die dem Toten als Grabbeigaben mitgegeben wurden und mit deren Hilfe der
Verstorbene dann seinen Arbeitsverpflichtungen im Jenseits nachkam. Diese
bestanden im von der Landwirtschaft geprägten Ägypten aus
entsprechenden Tätigkeiten.
Die Uschebtis sind daher mit Hacken zur
Auflockerung des Ackerbodens und mit Säckchen für Saatgut versehen.
Zunächst verfügte der Verstorbene lediglich über ein einziges
Uschebti, das als sein Stellvertreter aufgefasst wurde. Später
verstand man die Uschebtis als Dienerfiguren und ihre Zahl wuchs bis
auf 365 Stück an. Für jeden Tag ein Uschebti. Wie praktisch.
Hier
noch zwei Bilder vom ägyptischen Totenbuch. Dies ist ein
Jenseitsführer, der den Verstorbenen mit der Unterwelt vertraut
machen und vor Gefahren schützen soll. Die ägypt. Bezeichnung
lautet: „Sprüche vom Herausgehen am Tage“.
Der
Glaube an ein Jenseits ist im alten Ägypten tief verwurzelt. Dabei
geht es um die Überwindung des Todes und ein jenseitiges Leben, bei
der die Sonne als Inbegriff des ewigen Kreislaufs des Lebens im
Mittelpunkt steht. Auf dem Weg zum ewigen Leben durchquert der
Verstorbene, wenn er die Prüfungen durch das Jenseitsgericht
bestanden hat, die von der Nachtsonne erhellte Unterwelt und wird mit
dem Sonnenaufgang neu geboren. Nicht ein finsteres Totenreich
erwartet ihn, sondern das Gefilde der Seligen unter der ewig
strahlenden Sonne.
Mittwoch, 19. November 2014
Nürnberg
die
ersten beiden Wochen im November war ich dienstlich in Nürnberg.
Noch ist der Platz vor der Frauenkirche leer. Das wird sich bald
ändern, denn im Advent öffnet hier der Christkindlesmarkt und dann
erscheint Teresa als Christkind verkleidet auf der Empore der Kirche.
Nürnberger
Lebkuchen gibt es jedoch jetzt schon und jeder Laden behauptet, die
besten davon zu haben.
Bei
einem Blick auf den Stadtplan entdeckte ich, dass es hier in der
Stadt ein Kunstwerk von Dani Karavan gibt. Er ist mir vor einem Jahr in Israel mit dem Pfad des Friedens begegnet.
Hier
in Nürnberg hat er bereits 1988/93 ein ähnliches Kunstwerk geschaffen: die
„Straße der Menschenrechte“, bei der auf 27 weißen Säulen von
acht Metern Höhe, in Kurzform jeweils ein Menschenrechtsartikel in
deutscher und einer anderen Sprache steht.
Die „Straße der
Menschenrechte" ist sowohl eine Anklage gegen die Verbrechen der
Nationalsozialisten als auch eine zu Stein gewordene Mahnung an die
Menschen, dass die Menschenrechte auch heute noch in vielen Staaten
der Erde massiv verletzt werden.
Sonntag, 2. November 2014
Maria Vesperbild
heute
habe ich mein Moped für den Winterschlaf vorbereitet. In dieser
Saison ist es 9399 km mit mir unterwegs gewesen und hat sich nun eine
Pause verdient. Da wir heute allerdings ein traumhaftes Herbstwetter
hatten (20 grad im Sonnenschein), bin ich vor dem Putzen noch eine
kleine Runde gefahren.
Durch die westlichen Wälder ging es nach
Maria Vesperbild, ein Wallfahrtsort wo im Jahre 1650 als Dank für
das Ende des Dreißigjährigen Krieges eine Feld-Kapelle errichtet
wurde. Diese wurde später erweitert und seit 1754 gibt es hier eine
Wallfahrtskirche, zu der auch heute noch Menschen pilgern um eine
Kerze zu spenden oder ein paar Andachtsbildchen zu erwerben, denn
„die Wallfahrtsdirektion von Maria Vesperbild will in einer
modernen Welt mit modernen Mitteln das Heil verkünden“ (homepage
von Maria Vesperbild). ;-)
P.S. Zen-Wahrheit des Tages:
"Auch wenn unsere Worte richtig sind, auch wenn unsere Gedanken genau
sind, entsprechen sie nicht der Wahrheit." (Sosan)
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