Sonntag, 3. Mai 2020

Virologie im Mai


  

Eine Maske soll vor Viren schützen. Mancher Virus ist gefährlich, mancher ist tödlich. Daher müssen wir weiterhin aufmerksam und vorsichtig sein. Heute ist der 48. Tag der Krise und wir haben jetzt 165 000 Infizierte und 6812 Todesfälle in Deutschland.
Neben dem Corona-Virus kommen in diesen Tagen auch wieder andere Viren zum Vorschein, die uns krankmachen. Da wäre z.B. der Virus der Herzenskälte und Rücksichtslosigkeit, oder der Virus der Habgier und Raffgier (der für den Ausverkauf von Toilettenpapier und Hefe gesorgt hat). Papst Franziskus spricht vom Virus eines gleichgültigen Egoismus und nach Meinung des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel gibt es auch den Virus einer säkularen Entchristlichung.


Gegen alle diese Viren helfen dann keine Masken mehr, sondern die einzige (und gute) Medizin, die wir haben, ist unsere Solidarität miteinander. Ein froher Osterglauben kann dabei unterstützend wirken. Halleluja.


Sonntag, 26. April 2020

gelbes Meer



Der Raps blüht bereits - fast unbemerkt, da wir immer noch alle daheim bleiben sollen. Es war ein tolles Gefühl in diesen Duft einzutauchen. Wie geht es wohl weiter, bzw. wohin führt uns der Weg?




Heute ist der 41. Tag der Krise und wir haben jetzt 157 000 Infizierte und 5913 Todesfälle in Deutschland. Ab morgen gibt es bundesweit eine Maskenpflicht.


Aber nicht nur der Raps blüht und duftet, sondern auch der Flieder. Karl Kraus hat am Ende des Ersten Weltkrieges dazu folgende Zeilen geschrieben:


Nun weiß ich doch, 's ist Frühling wieder. Ich sah es nicht vor so viel Nacht und lange hatt' ich's nicht gedacht. Nun merk' ich erst, schon blüht der Flieder.


Wie fand ich das Geheimnis wieder? Man hatte mich darum gebracht. Was hat die Welt aus uns gemacht! Ich dreh' mich um, da blüht der Flieder.

Und danke Gott, er schuf mich wieder, indem er wiederschuf die Pracht. Sie anzuschauen aufgewacht, so bleib' ich stehn. Noch blüht der Flieder.

Samstag, 11. April 2020

Ostern



Diese Ostereier habe ich in Rain am Lech entdeckt, ebenso den Osterbrunnen. Auch wenn dieses Jahr vieles anders ist, Ostern findet trotzdem statt, denn
„die Auferstehung Christi macht offenbar, dass wir Zukunft haben. Leiden und Tod verlieren dadurch nichts von ihrer Bitterkeit, aber sie erscheinen in einem neuen Licht.“ (D.Bonhoeffer)
Und weil das so ist, gibt es zu Ostern auch die Tradition des Osterlachens. Kennt ihr den schon:
„Ein Paar mit Atemschutzmasken kommt in die Postbank. Alle sind in Panik. Da rufen die beiden: „Beruhigt euch. Ist nur ein Bankraub.“ :-)
Der Witz kommt aus Israel. Die Israelis sind ja bekannt für ihren Galgenhumor und Krisenzeiten sind Boomzeiten für Witze. Also noch einen:
„An einer der typischen Falafelbuden hängt ein Schild: „An alle, die sich über den neuen Geschmack des Schwarmas und der Falafeln in letzter Zeit beklagt haben: Macht euch keine Sorgen! Der Grund dafür ist, dass unsere Mitarbeiter sich die Hände waschen. Mit Gottes Hilfe wird der ursprüngliche Geschmack bald wieder zurückkehren.“
Ein anderer Israeli schreibt aus der häuslichen Isolierhaft: „Meine Frau und ich sind in Quarantäne. Nach zwei Tagen haben wir angefangen, miteinander zu reden. Sie ist eigentlich eine sehr nette Frau.“
Ich wünsche Euch trotz Allem frohe und gesegnete Ostertage. Halleluja.




Freitag, 10. April 2020

Maria im Elend


 

Vorgestern habe ich diesen einsam Wallfahrtsort besucht. Er liegt direkt 
an meinem Arbeitsweg, daher war es mir möglich, bei dem schönen Wetter 
trotzt Ausgangsbeschränkungen dahin zu fahren. 
 
An dem Kreuz ist eine kleine Tafel mit folgendem Spruch angebracht:

„Freund, 
wo gehst Du hin? 
Vergiß nicht, dass ich
Dein Erlöser bin!
Dass ich gelitten hab
für Dich.
Darum bleib stehn
und grüße mich!“ 
 
  
Im Jahr 1704 gelobte der Kuhhirte Nikolaus Kiegele, dem Wald drei Kühe 
entlaufen waren, eine Marienkapelle zu errichten. Nach deren glücklichem Auffinden 
errichtete er am Fundort eine kleine hölzerne Kapelle, die später durch einen Neubau 
ersetzt wurde und zu der bis heute die Menschen pilgern.
 
Die Kapelle hat den Namen „Maria im Elend“ 
und der Name weist auf die dezentrale Lage der Kapelle hin.


Die Wallfahrtskapelle ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer, sondern sie wird auch für Hochzeiten genutzt und im Mai findet hier die alljährliche Soldatenwallfahrt statt.

 
Damals hat ein Viehhirte aus Dankbarkeit diese Kapelle errichtet. Nach dem Abklingen 
der Pest im Jahre 1679 hat man zum Dank Pestsäulen und Pestkreuze errichtet. 
Auch die weltweit bekanntesten Passionsspiele von Oberammergau, 
die in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden können, 
gehen auf die Einlösung eines Versprechens nach der überstandenen Pest zurück.
Ich bin gespannt, ob irgendwer zum Dank ein großes oder kleines Heiligtum 
errichten wird, nachdem wir die momentane Corona-Pandemie überstanden haben, 
die bisher weltweit über 100 000 Todesopfer gefordert hat.
 
 

Donnerstag, 9. April 2020

Gründonnerstag



Zum Gründonnerstag gehört eigentlich die Feier des Letzten Abendmahles, d.h. alle sind eingeladen, miteinander zu essen so wie Jesus es damals mit seinen Freunden im Angesicht des Todes getan hat. Gemeinsam an einem großen Tisch zu sitzen und zu essen, ist momentan nicht möglich. Trotzdem ist es möglich, mit den anderen zu teilen und so Gemeinschaft miteinander zu haben, wie dieser „Gabenzaun“ vor der Ulrichsbasilika beweist.


Auch wenn in diesem Jahr angesichts der Pandemie alle liturgischen Feiern der Kar- und Ostertage abgesagt sind, findet Ostern trotzdem statt, wenngleich völlig anders als wir es uns bisher wünschen und vorstellen konnten und wollten:


Gründonnerstag: Im Rahmen der aktuellen Pandemie engagieren sich unzählige Menschen haupt- und ehrenamtlich und praktizieren so konkret den jesuanischen Dienst der Fußwaschung aus dem alljährlichen Tagesevangelium vom Gründonnerstag. Andere dagegen erleben angstvolle Ölbergstunden.


Karfreitag: Wie Christus am Kreuz sehen auch heute erschreckend viele Sterbende einem Tod in Einsamkeit und Verlassenheit entgegen. Andere hängen und bangen psychisch, physisch, wirtschaftlich und sozial ‚zwischen Himmel und Erde‘ – ohne Perspektive, Halt und Unterstützung. Atemnot und Erstickungsgefahr!
Karsamstag: Sehr konkret erleben und spüren viele junge und alte Menschen die Leere, Stille und Öde dieses Tages, wie wir sie sonst allenfalls aus frommen Meditationen und Liedern kennen. Grabesruhe auf Spielplätzen, in Städten, Straßen, Geschäften, Lokalen, Kneipen, Fabriken, Museen, Kinos, Stadien…




Heute ist der 24. Tag der Krise und wir haben jetzt 115 000 Infizierte und 2450 Todesfälle in Deutschland.

Sonntag, 5. April 2020

Palmsonntag



Wie feiert man Palmsonntag, wenn alle Gottesdienste abgesagt sind? Gott sei Dank muss ich mir diese Frage nicht stellen, denn es sind ja nur alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt. So habe ich die Möglichkeit, hinter dicken Gefängnismauern, nachdem ich 10 Türen auf- und wieder zugeschlossen habe, mit meinen „Klienten“ Gottesdienst zu feiern. Das hat vermutlich als ersten Grund, Zustände wie in Italien zu vermeiden. Dort sind die Gefangenen aufgrund der weiteren Beschränkungen auf Dach gestiegen. Das wollen wir hier natürlich nicht und so gibt es als eines der wenigen Angebote für die Gefangenen noch die Möglichkeit zum Gottesdienst. Allerdings mit dem gebotenen Abstand, denn der Virus kann bekanntlich nicht lesen und macht auch vor verschlossenen Türen nicht Halt. So bin ich gestern und heute 4 Mal mit ca. 15 Gefangene in Gedanken nach Jerusalem eingezogen und habe mit ihnen „Hosianna“ gerufen. Hosianna – ein Jubel- und Hilferuf aus dem Psalm 118. An Aktualität hat dieser Ruf auch nach über 2000 Jahren nichts eingebüßt, da er zu gut Deutsch soviel wie „Ach Herr, bring doch Rettung“ heißt.
Ich war überrascht, mit welcher Andacht die Gefangenen mitgefeiert haben und hoffe, dass dies nicht nur daran lag, dass sie weit auseinander saßen und so keine Chance hatten, mit ihrem Nachbarn zu schwatzen oder andere Geschäfte zu machen.



Ein Gefangener hat für den Gottesdienst folgendes Gebet geschrieben:
„Herr unser Gott, uns befallen Ohnmacht und Angst, Mutlosigkeit und Ungewissheit, Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit, Wut und innere Kämpfe. Ja, die Angst vor dem Virus hat auch unseren Gefängnisalltag in Besitz genommen.
Mit dem Nicht-Wissen, wie unsere Familien und Freunde da draußen auf der anderen Seite der Mauer ihren schwierigen Alltag ohne uns meistern, steigert sich unsere Machtlosigkeit und raubt uns den klaren Gedanken.
So bitten wir dich, gib uns Kraft und Stärke.
Lass unsere innersten Gedanken frei sein bei unseren Lieben da draußen, lass unsere Gedanken die Mauern überwinden, um wenigstens gedanklich einen kurzen Moment bei unseren Familien und Freunden zu sein.
Gib uns auch die Kraft und die notwendige Ruhe, die wir bewahren müssen, damit wir nicht in andauernde Unruhe verfallen.
AMEN.“


Auf dem Rückweg vom Gefängnis war die Straße wie leergefegt und so entdeckte ich im Vorbeifahren dieses Transparent an einer Hauswand. Nicht umsonst, denn heute ist der 20. Tag der Krise und wir haben jetzt 97.000 Infizierte und 1478 Todesfälle in Deutschland.


Dienstag, 31. März 2020

Dom



Am vergangenen Sonntag bin ich durch die menschenleeren Straßen von Augsburg zum Dom gepilgert. Die Kirchen sind weiterhin zum Gebet geöffnet, aber es kommen nur wenige Menschen. 
 

Zum Fest der Verkündigung des Herrn, also am 25.März hat der ernannte Bischof, Dr. Bertram Meier das Bistum Augsburg der Gottesmutter Maria geweiht. 
 

In seinem Weihegebet hieß es u.a.: 
 „ … O Maria, Bewahre uns davor, Schaden zu nehmen an Seele und Leib... 
 

… Hilf uns, mit der Frohen Botschaft im Herzen das schwierige „Heute“ zu bestehen, damit wir miteinander das Ziel erreichen, das dein Sohn selber ist: der starke Gott, Friedensfürst und Heiland der Seelen. Amen.“



PS. heute ist der 15. Tag der Krise und wir haben jetzt 68 000 Infizierte und 702 Todesfälle in Deutschland.

Samstag, 28. März 2020

urbi et orbi






Das Wetter ist heute schön und so drehe ich vorsichtig – wegen der Ausgangsbeschränkungen – eine Runde mit meinem Motorrad. Hier auf der A8 zwischen Augsburg und München, wo sonst Stau oder Raser und Drängler das Bild bestimmen, herrscht momentan fast gespenstige Leere. Das Coronavirus bestimmt derzeit unser Leben. „Das Coronavirus ist nicht das Ende der Welt. Aber vielleicht das Ende der Welt, wie wir sie bisher kannten“, überlegt der Journalist M. Matuschek. Und P. Spiegel sagt, die Coronakrise „demaskiert … unser unnachhaltiges, prekäres globales Wirtschaftssystem, welches den fortschreitenden Tod der Natur und das Sterben tausender Menschen, sei es durch Kriege, unzureichende Gesundheits- und Versorgungssysteme … in gewisser Weise normalisiert hat.“


Heute ist der 12. Tag, seitdem der Krisenfall für Bayern ausgerufen ist. In Deutschland haben wir heute bereits 54 000 Infizierte und 400 Tote. In Italien hat der Virus bereits über 10 000 Tote gefordert.


Ich fand es beeindruckend, wie Papst Franziskus in dieser historischen Krise gestern ein Zeichen gesetzt hat und auf dem menschenleeren Petersplatz für alle, die von der Krise betroffen sind, seinen Segen gespendet hat. Zuvor mahnte der Papst zur Umkehr, kritisierte die Gleichgültigkeit gegenüber Not und Zerstörung und rief die Menschen zu mehr Zusammenhalt auf. Es ist an der Zeit, unseren Lebensstil grundsätzlich zu überdenken: "Wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört. Wir haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben können."


Papst Franziskus erteilt Segen Urbi et Orbi auf menschenleerem Petersplatz


Daher müssen wir immer mal wieder anhalten und innehalten, um zu fragen, was wirklich wichtig ist. Nicht nur mit dem Motorrad.




Sonntag, 22. März 2020

nicht alles ist abgesagt




Die Corona-Pandemie ist jetzt auch bei uns angekommen, seit Montag, 16.3.2020 sind alle Schulen, Kindergärten, etc. geschlossen und für Bayern wurde der Krisenfall ausgerufen, um das öffentliche Leben herunterzufahren. (ich nehme den 17.März als Tag 1 der Krise)



 

Bisher gibt es in Deutschland über 20 000 Infizierte und 93 Todesfälle. Es gibt derzeit keine öffentlichen Veranstaltungen mehr, aber



Nicht alles ist abgesagt …

Der Frühling ist nicht abgesagt.

Die Sonne ist nicht abgesagt.

Lächeln ist nicht abgesagt.

Lesen ist nicht abgesagt.

Beten ist nicht abgesagt.

Singen ist nicht abgesagt.

Briefe sind nicht abgesagt.

Gespräche sind nicht abgesagt.

Träumen ist nicht abgesagt.

Zukunft ist nicht abgesagt.

Hoffnung ist nicht abgesagt.



Die Welt dreht sich weiter und wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist, schildert folgender Beitrag von Matthias Horx:






bleibt gesund !



Sonntag, 2. Februar 2020

Füssen




„Mach es wie die Sonnenuhr – zähl die heitren Stunden nur“


Diese Sonnenuhr habe ich heute im Schloss Füssen entdeckt. Moni ist seit 4 Wochen hier zur Reha in Hopfen am See und dieses Wochenende habe ich auch zwei Tage Reha gemacht. :-) 
 
Am Freitag spazierten wir am Forggensee entlang.



Den Samstag haben wir in der Kristalltherme verbracht. Freunde hatten uns vorletztes Jahr zu Weihnachten einen Gutschein geschenkt, den wir nun endlich eingelöst haben. Anfang Februar hatten wir über 10 grad Außentemperatur und lagen bei Sonnenschein im warmen Wasser mit Blick auf die Alpen und die Königsschlösser davor.



Dienstag, 31. Dezember 2019

Jahreswechsel


 

An diesem kleinen Kirchlein im Jordanbad bei Biberbach habe ich eine Sonnenuhr mit einem Spruch entdeckt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:
„Rasch eilt die Zeit – denk o Mensch an die Ewigkeit!“


In der Hoffnung, dass es mit der Ewigkeit doch noch nicht ganz so schnell geht, gibt es zum letzten Tag des Jahres noch eine Zugabe von Max Rabe, die heute im Kalender „der andere Advent“ zu lesen war:

„Also eins ist mal klar,
das war ein tolles Jahr,
manches lief anders als gedacht,
das kümmert mich nicht heute Nacht.

Wir sind immer noch schön,
was morgen ist, wird man sehen,
ein Stern fällt am Fenster vorbei,
einen Wunsch hab' ich jetzt frei.

Mit dir möcht' ich immer Silvester feiern,
mit dir fängt alles gut an,
mit dir könnt ich glatt den Vatikan erneuern
mit dir ruf ich meine Mama an,
mit dir bekomm' ich noch mal einen Preis verliehen,
mit dir krieg' ich alles hin.

Oft merkt man erst am Ziel,
das ist es nicht, was ich will
und manchmal wenn man nicht dran denkt, bekommt man es geschenkt.

Fehler sind zu verzeih'n, sonst bleibt man allein,
ein Stern fällt am Fenster vorbei,
einen Wunsch hab' ich jetzt frei.“

Montag, 23. Dezember 2019

frohe Weihnachten



„Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt...“ (Jes. 9,4) so hören wir es jedes Jahr an Weihnachten. Diese Zeilen, die der Prophet Jesaja schon vor ca. 2500 Jahren verkündet hat, habe ich auch in der Kirche im Jordanbad bei Biberbach entdeckt, wo wir vor Kurzem waren. 

 

Und dann schickte mir ein Kollege nachfolgender Text von Tina Willms, den ich Euch gern mit den besten Wünschen  weitergebe:

Ich wünsche dir,
dass dir selbst in dunklen Zeiten
die kleinen Sterne auffallen,
die glitzern und leuchten,
unbeirrt von dem, was finster ist
um sie herum.


Ich wünsche dir das Vertrauen,
dass der Morgenstern
schon am Himmel ist,
auch wenn du ihn noch nicht siehst.
 
Ich wünsche dir die Zuversicht,
dass das Licht wächst,
weil Gott sich auf den Weg gemacht hat
zu dir.