Sonntag, 18. April 2021

Street Art

 

Der Himmel ist bedeckt und die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Der April zeigt sich von seiner grauen Seite und wir sind immer noch dazu verdammt, keine Freunde zu treffen und da wo Menschen sind, eine Maske zu tragen. Das schlägt aufs Gemüt.



Um so mehr hat es mich gefreut, als ich zufällig dieses riesige Graffiti-Wandbild entdeckt habe. Es liegt geradezu vor meiner Haustüre auf dem Dierig-Gelände in Pfersee und als ich es sehe, fällt mir ein, dass ich im Oktober letzten Jahres davon in der Zeitung gelesen hatte und der Besuch eigentlich schon lange auf meiner to-do-Liste steht.



Auf 600 Quadratmetern haben rund 50 Sprayer aus Augsburg und Umgebung diese Wand einer alten Lagerhalle verschönert. Es dürfte das größte Wandgemälde in Schwaben sein. Initiiert wurde die Aktion von Ellen Dinges-Dierig zusammen mit dem Rotary-Club. Ich freue mich an der riesigen bunt gestalteten Wand, die wohl nur noch bis zum Sommer zu sehen ist, denn dann soll die Halle abgerissen werden, um hier Wohnungen zu bauen.

 


Wer aber mit offenen Augen durch die Stadt geht, entdeckt immer wieder kleine oder große Kunstwerke, wie z.B. hier hinter dem alten Gefängnis an der Hochfeldstraße.

 


PS. Heute gab es bundesweit Gedenkgottesdienste für die ca. 80.000 Coronatoten in unserem Land. Inzidenzwert in Augsburg: 276. Tendenz steigend.   :-(

 


 

Sonntag, 11. April 2021

Pan

 

Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang im Garten von Schloss Nymphenburg gemacht. Dabei habe ich diese Figur des griechischen Gottes Pan entdeckt.



Erst beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir auf, dass das Wort Pandemie mit seinem Namen beginnt. Die griechische Wortbedeutung von „pan“ für „ganz“, „umfassend“ und „alles“ verrät uns, dass die Pandemie ein weltweites Geschehen ist, der Hirtengott jedoch hat mit der Pandemie weniger zu tun, höchstens, dass er uns in „panische Schrecken“ versetzen kann. Pan hat nämlich Freude an Musik, Tanz und Fröhlichkeit. Die Mittagsstunde ist ihm heilig. Daher kann er sehr ungehalten werden, wenn man ihn zu dieser Zeit stört. Dann jagt er z. B. ruhende Herdentiere in „panischem Schrecken“ zu jäher Massenflucht auf, woher sich das Wort Panik ableitet. Heute sind es eher folgende Nachrichten des Tages: 


Deutsche Welle: „COVID-19 in Brasilien: Der Kollaps ist längst da. Trauriger Rekord: In Brasilien wurden zuletzt mehr als 4200 Corona-Tote in 24 Stunden registriert. Der Infektiologe David Sufiate aus Rio de Janeiro geht im DW-Interview davon aus, dass die Zahlen noch steigen werden.“

TAZ: „Versagen der gehypten Corona-App: Luca-Nepp. Die Luca-App zur Corona-Kontaktnachverfolgung ist fehleranfällig – und hat Sicherheitslücken, wie ein Trick von Jan Böhmermann gezeigt hat.

Morgenpost: „Der Weltärztepräsident Montgomery hält es für wahrscheinlich, dass es in der dritten Corona-Welle wieder eine Triage geben wird.“

NTV: Intensivbetten werden knapper. Drosten: "Dies ist ein Notruf" Wegen der wieder stark wachsenden Belastung der Intensivstationen in Deutschland in der Corona-Pandemie schlagen Fachleute Alarm. "Liebe Entscheidungsträger, wie hoch sollen die Zahlen denn noch steigen, bevor ihr reagieren wollt???", schrieb der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, auf Twitter.

Und das sind die Zahlen des Tages: 3 Mill. Infektionen und über 78.000 Tote in Deutschland. Die 7-Tage-Inzidez beträgt bei uns 135 (in Polen: 293, USA: 126, Schweden: 427, Uruguay 749, Israel 17 und Großbritannien 12)

6% der Bevölkerung in Deutschland hat unterdessen den vollen Impfschutz und bis zu einer Herdenimmunität brauchen wir noch 230 Tage. Das wäre sogar noch in diesem Jahr. Also: Keine Panik. ;-) 

 

PS: am Sonntag nach Ostern (11.April) wurde Monika das erste Mal gegen Corona geimpft und am gleichen Tag bekam ich die Nachricht, dass ich nun auch (nach 3 Monaten Wartezeit) einen Impftermin buchen kann. Das ist ein bisschen wie Ostern. Jetzt sehe ich Licht am Ende des Tunnels und freue mich auf meinen Grünen Pass (den es hier noch nicht gibt) um bald wieder am öffentlichen Leben teilzunehmen (das es auch noch nicht gibt). Nun warten wir noch ca. 50 Tage auf die 2. Impfung. Dann ist Pfingsten. :-)

Donnerstag, 18. März 2021

365

 

Vorgestern ist es ein Jahr her, dass in Deutschland der Krisenfall ausgerufen wurde. Damals stand plötzlich alles still…

Heute will das Wort „Corona“ keiner mehr hören, sondern jeder will wieder frei wie vorher leben, aber unterdessen rollt die 3. Coronawelle langsam an und die Schlagzeilen in der Zeitung lauten heute: „Erschöpft und mutlos – Italien – Über Ostern zurück in den Lockdown“; „Ein trauriger Rekord – Tschechien – Die Krankenhäuser sind voll“; Die Sorglosigkeit rächt sich – Polen – Inzidenzwert übersteigt 300er Schwelle“, „Tausend Tote jeden Tag – Brasilien – Das Land leidet massiv“, Madrid wird zum Hotspot – Spanien – Die Ansteckungszahlen explodieren“…

Da hilft eigentlich nur Impfen, Impfen, Impfen. Aber: Unser Gesundheitsminister hat vorsorglich den Impfstoff von AstraZeneca abgesetzt, da es nach über 4 Mill. Impfdosen wohl ca. 40 Zwischenfälle gegeben hat, die evtl. auf den Impfstoff zurückzuführen sind.




Montag, 15. März 2021

Autobahnkirche Wilsdruff


Als ich zu Beginn des Monats zu meinen Eltern nach Radeberg gefahren bin, habe ich kurz vor dem Ziel noch einmal Stopp gemacht und eine „neue Autobahnkirche in alten Mauern“ kennengelernt. So steht es auf dem Flyer denn die über 800 Jahre alte Jakobikirche ist seit 2005 zu neuem Leben erwacht, nachdem sie zu DDR-Zeiten als Ruine verfallen sollte. Es ist innerhalb Sachsens die größte romanische Saalkirche, die nun wieder zu Entspannung, Besinnung und zum Innehalten einlädt. Die Wilsdruffer Jacobkirche ist die 30. Autobahnkirche der Bundesrepublik, die dritte Autobahnkirche in Sachsen und die erste ökumenische Autobahnkirche überhaupt.


An der Empore befinden sich 5 Bildfelder und in einem kleinen Andachtszettel, der in der Kirche ausliegt, entdecke ich dazu folgende Information:



„Im rechten Bild ist ein Mann dargestellt, der sich mitten in einem Labyrinth befindet. Sein Gesicht ist nach oben gerichtet und seine beiden Hände klammern sich fest an ein Seil, das das schräg von oben zu dem Mann geworfen wurde. Über dem Bild steht die Überschrift: „HOC DUCE SALVUS ERO“ d.h. unter diesem Führer werde ich wohl geborgen sein. Die Bildunterschrift lautet: 

„Gottes Liebe leitet mich 

Darumb glaub und hoffe ich“.

 

Sonntag, 7. März 2021

Geburtstag

 

 

Vor einem Jahr wurde in Augsburg die erste Covid-19-Infektion gemeldet. Unterdessen ist der letzte Lockdown light zum 3.Mal um einen weiteren Monat verlängert worden. Persönliche Kontakte sind nur zwischen 2 Hausständen erlaubt  und die Gaststätten bleiben weiterhin geschlossen.  

Weltweit haben wir nun 2,5 Mill. Corona-Tote zu beklagen, in Deutschland sind es fast 72000 und in Augsburg 340 Tote. Tschechien hat derzeit mit 790 die weltweit höchste Inzidenzrate. (Deutschland 70)  



 

Jetzt schauen wir aber nicht mehr so sehr auf die Infektionszahlen, die trotz aller Kontaktbeschränkungen weiter leicht steigen, sondern auf die Zahl der bereits Geimpften. Da haben in Deutschland aber noch nicht einmal 3% den vollen Impfschutz und bis 70 % der Bevölkerung geimpft ist, braucht es bei dem Tempo noch 540 Tage...


Als wir letzte Woche bei einer Fahrradtour „zufällig“ unsere Freunde getroffen haben, machten wir auf dem Friedhof Rast, da wir dort endlich mal wieder ungestört und unbeobachtet miteinander reden konnten.


Dieser Geburtstagskuchen ist nicht für das Virus sondern für Monika und wurde regelkonform mit Abstand im Freien übergeben. 

Happy Birthday. :-)

Sonntag, 24. Januar 2021

Biotop

 


Am 315 Tag der Pandemie fällt mir die Decke auf den Kopf. Ich drehe eine kleine Runde durch den Park vor unserem Haus. Das ist erlaubt und kein Problem, auch wenn die derzeitigen Corona-Regeln langsam unübersichtlich werden: An manchen Orten braucht es Masken, an manchen nicht; jetzt sind mitunter FFP2-Masken gefordert, aber nicht überall; aus Orten mit Inzidenzwerten über 200 darf man sich nur 15 km entfernen, in andere Gebiete darf man nicht einreisen, … ob der Virus das versteht???

Wie soll man da leben?  

Am Eingang zum Park steht dieser Biotop-Baum.


 

Biotop – das heißt Lebensort. In diesem Fall ist es eine alte Linde und es ist ein Ort zum Leben für zahlreiche Insekten und Fledermäuse. 

 


Im Park stehen noch viele andere schöne und interessante Bäume.

 


Es tut gut, eine kleine Runde durch den Park zu drehen. Für alle ist der momentane Aktionsradius eingeschränkt und so können vielleicht die Worte von Laotse trösten, die ich nach meinem Spaziergang in der Zeitung entdeckt habe:


Ohne aus der Tür zu gehen,

kennt man die Welt.

Ohne aus dem Fenster zu schauen,

sieht man den Sinn des Himmels.

Je weiter einer hinausgeht,

desto geringer wird sein Wissen.

Darum braucht der Berufene nicht zu gehen

und weiß doch alles.

Er braucht nicht zu sehen

und ist doch klar.

Er braucht nichts zu machen

und vollendet doch.




Freitag, 15. Januar 2021

Beschirmt

 


Bei einem kleinen Spaziergang ums Haus habe ich diese Schirme entdeckt. Sie hängen in den Bäumen in einem Biergarten von einer Gaststätte. Aber derzeit kann man nicht nur nicht im Biergarten sitzen, da es zu kalt ist: sondern man kann auch nicht in einer Gaststätte sitzen, da diese alle geschlossen sind. Denn das kleine Corona-Virus wütet unsichtbar weiter; und das seit 306 Tagen. Jetzt fängt es auch an sich zu verändern und bildet Mutationen, die um ein Vielfaches ansteckender sind. 

In den Nachrichten wird derzeit als Erstes berichtet, wie viele Personen schon geimpft sind, aber die Zahl liegt leider noch im Promille-Bereich. (Außer im Krisen-erprobten Israel; da sind schon über 10% der Bevölkerung geimpft). 

Die Zahl der Infektionen in Deutschland hat heute leider die 2 Millionen Marke überschritten und die Zahl der weltweit an oder mit dem Virus Verstorbenen beträgt 2.004.257.



Ein Sonnenschirm schützt vor der Sonne und ein Regenschirm vor Regen, was aber schützt uns vor dem Virus und wer oder was schützt unser Leben? Die Frage erinnert mich an das Kirchenlied, dem der Psalm 91 zugrunde liegt:


Wer unterm Schutz des Höchsten steht,

im Schatten des Allmächtigen geht,

wer auf die Hand des Vaters schaut,

sich seiner Obhut anvertraut,

der spricht zum Herrn voll Zuversicht:

Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott,

dem ich will trauen in der Not.



Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält,

wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht,

kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl,

zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße

und verletzt mög sein.



Denn dies hat Gott uns zugesagt:

Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt;

und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sei Gott,

ich bin ihm nah in jeder Not;
des Lebens Fülle ist sein Teil,

und schauen wird er einst mein Heil.

(Michael Vehe, 1537)

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Silvester 2020

 


Ein Jahr geht zu Ende, welches wir wohl so schnell nicht vergessen werden. 291 Tage waren es seit Beginn des ersten Lockdowns. Ein Begriff, den ich zu Beginn des Jahres noch nicht kannte. Wie auch viele andere Begriffe, die wir in diesem Jahr kennengelernt haben. Wohin führt die Reise?



Die Zahl der täglichen Todesfälle in Deutschland steigt weiter. Gestern waren es 1129, insgesamt sind es in Deutschland über 33 000, weltweit über 1,8 Millionen. In den deutschen Krankenhäusern liegen derzeit 5649 Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Wir haben auch am letzten Tag des Jahres eine Ausgangssperre von 21:00 Uhr – 05:00 Uhr und so wird es diesmal ein ruhiger Jahreswechsel. Feuerwerkskörper wurden keine verkauft.




Es macht Hoffnung, dass seit 3 Tagen mit den Impfungen gegen Covid-19 begonnen werden konnte und nun ist abzuwarten, bis diese eine flächendeckende Wirkung zeigen.

Für das neue Jahr 2021 wünsche ich mir, dass verschiedene Begriffe wieder ihre alte Bedeutung zurückbekommen: Also dass „Tests“ wieder in den Schulen geschrieben werden, dass eine „Isolation“ wieder für Stromkabel wichtig ist und dass uns „Masken“ an Karneval wieder zum Lachen bringen.

Bleibt behütet.


 Jeder Tag 
möge dir glückliche Stunden schenken,
die dich das ganze Jahr begleiten.
 
Möge
jeder Morgen dir Freude bringen
und jeder Abend Frieden.
 
Die Sorgen dagegen 
sollen
nur wenig sich mehren.
 
(irischer Segensspruch)

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Heiligabend


In diesem Corona-Jahr ist die Kirche vor meiner Haustür ein echter Geheimtipp. Normalerweise passen da über 700 Personen hinein. Unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften und Abstandsregeln sind derzeit ca. 120 Plätze für Besucher freigegeben. Und für die Teilnahme an den Christmetten brauchte man eine Zugangskarte. Diese Karten wurden allerdings nur nach dem Gottesdienst am 4.Advent ausgegeben (zu dem kaum Leute kamen). Das hatte zur Folge, dass an Heiligabend diesmal nur 20 Personen in der Kirche waren. (Da ich einer von 4 Ordnern war, war ich sozusagen für 5 Personen zuständig) ;-)



Aber es war ein Genuss, der Kempter-Pastoralmesse zu lauschen. Die Orgel kam in der leeren Kirche noch viel kraftvoller zum Tragen. Einfach toll.




Stille Nacht! Heilige Nacht!
 
Virus schwebt, drum gebt acht.
 
Rücksicht, Abstand und Aufmerksamkeit
 
helfen uns durch die mühsame Zeit.
 
Haltet durch und habt Mut,
 
fürchtet euch nicht, es wird gut. 
 
 (N.Becker)





 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Hoffnungslicht

 

Die Benediktiner von der Abtei St.Stephan laden die letzten Tage vor Weihnachten
und darüber hinaus zu einer halben Stunde Musik zum Abendlob ein. 
Es spielen junge Künstler, vermittelt über die Yehudi-Menuin-Stiftung 
und in der Klosterkirche brennen viele Lichter für alle, 
die sich in diesen Tagen isoliert und vergessen fühlen. 

 

 
280 Tage sind nun nach dem Beginn der Pandemie vergangen, 
der jetzige lockdown ist nur „light“ und hat bisher nicht 
den gewünschten Erfolg gebracht. Wir haben uns an die Situation gewöhnt, 
tragen Maske und machen weiter wie bisher. 
„Leichter Ausweg, alles kein Problem
Alles löst sich schnell und ganz bequem
Leichter Ausweg, nimm es nicht so schwer

Einfach weitermachen wie bisher.“  
so hat Gerhard Schöne 1992 das Verhalten der Menschen besungen:

Gerhard Schöne: leichter Ausweg

Unterdessen gibt es einen Impfstoff und nächste Woche kann in Deutschland 
bereits mit dem Impfen begonnen werden, aber täglich haben wir weiterhin 
eine neue Rekordzahl an Neuinfektionen und Corona-Toten. 
In manchen Kliniken kommen die Intensivstationen an ihre Belastungsgrenze 
und es gibt erste Engpässe bei den Intensivbetten.

In Deutschland stirbt alle fünf Minuten ein Mensch mit oder an Corona 
oder anders gesagt, die Zahl der Corona-Toten entspricht täglich einem 
Flugzeug-Absturz.

Über die sozialen Netzwerke erreichte mich vor kurzem ein Gedicht 
von einem anonymen Schreiber, welches ich gern hier weitergebe.


Das Leben bremst, zum zweiten Mal, 
die Konsequenzen sind fatal, 
doch bringt es nichts wie wild zu fluchen, 
bei irgendwem die Schuld zu suchen, 

denn solch wütendes Verhalten, 
wird die Menschheit weiter spalten, 
wird die Menschheit weiter plagen, 
in diesen wahrhaft dunklen Tagen. 

Viel zu viel steht auf dem Spiel, 
Zusammenhalt, das wär' ein Ziel, 
nicht jeder hat die gleiche Sicht...
Nein, das müssen wir auch nicht...

Die Lage ist brisant wie selten, 
trotz Allem sollten Werte gelten
und wir uns nicht die Schuld zuweisen, 
es hilft nicht, wenn wir uns zerreißen. 

Keiner hat soweit gedacht, 
wir haben alle das gemacht, 
was richtig schien und nötig war, 
es prägte jeden, dieses Jahr.

Für alle, die es hart getroffen, 
lasst uns beten, lasst uns hoffen,
dass diese Tage schnell vergeh'n 
und wir in bess're Zeiten seh'n.

Ich persönlich glaube dran, 
dass man zusammen stark sein kann...
Für Wandel, Heilung, Zuversicht, 
zünd' mit mir ein Hoffnungslicht. 



Sonntag, 29. November 2020

stade Zeit

 



Heute ist der erste Advent und wo sich in den vergangenen Jahren um diese Zeit die Menschenmassen gedrängelt haben, bleibt dieses Jahr der Platz leer.



Dafür ist die Innenstadt farbenfroh beleuchtet und es ist richtig angenehm, durch menschenleere statt überfüllte Straßen zu bummeln.



Statt sich mit Freunden zum Glühwein zu treffen, kann man dieses Jahr symbolisch zum Engel werden. Keine schlechte Idee, aber ich glaube mit den Flügeln allein ist es noch nicht getan. „Manchmal brauchst du einen Engel“, singt Sigfried Fietz in einem Lied und in der heutigen Zeit braucht es wohl nicht nur einen.



In Deutschland hat gestern, am 258. Tag der Pandemie die Zahl der Infizierten die 1.000 000 überschritten. Die Hoffnung in diesem Advent ruht (nicht auf einem Kind sondern) auf einem Impfstoff. Jetzt heißt es warten. Ein gelungenes Video, welches von den biblischen Texten zum ersten Advent inspiriert ist, kann dabei vielleicht eine Hilfe sein.

Ankommen im Advent

 

Eine gute, besinnliche, „stade“ Zeit

wünscht Euch Michael.


Sonntag, 22. November 2020

Novembersonne

 

Sonntagsspaziergang am Afra-See. Ich genieße die Novembersonne. Am 252. Tag der Corona-Pandemie steigen die Infektionszahlen stetig weiter haben die Werte vom Frühjahr überschritten. (Augsburger Allgemeine vom 21.11.2020)



Daher wir sind seit ca. 14 Tagen in einem Lockdown light und dürfen uns nur mit max. 10 Personen aus 2 Haushalten treffen. Aber es gibt Hoffnung: Erste Impfstoffe werden bald eine Zulassung bekommen. Bleibt gesund!